Dominik Rasser 1948-2013

Ausstellung vom 09. Januar 2016 bis 05. Februar  2016

Dominik Rassers Kunst berührt den Betrachter so unmittelbar, wie man das nur selten erlebt. Er betrachtete die Welt durchdringend – und erblickte viele Fratzen. In Spiegel seiner Kunst erkennt man die Unwahrheit und die Beschädigung der nur scheinbar perfekten Welt. Und das macht Angst – nicht zuletzt dem Künstler selber.

Für mich, Ruth Kissling de Bâle-Suisse, ist Dominik einer der weltweit allergrössten Zeichner !

Sein Vater Alfred Rasser schrieb in einem Text, anlässlich einer Ausstellung in der Galerie Jürg Coray in Zürich:

Mein Sohn Dominik

Eigentlich wundere ich mich, dass mein jüngerer Sohn Dominik nicht Schauspieler geworden ist. … und wirklich, noch bevor ich den Schauspieler in ihm entdeckte, den er vermutlich von mir geerbt hat, machte sich schon seine zweite Begabung bemerkbar, nämlich die Fähigkeit alles, was er in seiner Aussenwelt sah und sich in seiner Innenwelt vorstellte, so aufs Papier zu schmeissen, dass es immer schon im ersten Wurf sass.

Dominik sagte eines Tages:“ Ich will nur noch malen, nichts mehr anderes, das ist mein Leben.“