Judit Héra – Ausstellung

Vom 04. bis 29. Juni 2016 freuen wir uns im Schmale Wurf Fotographien von Judit Héra zeigen zu können.

Im November 2015 berichtet die Basler Zeitung in einem Artikel über Judit Héra hera BAZ

Judit Héra über sich:

1972 wurde ich in Budapest geboren. Heute lebe ich in Frankreich.

Als ich klein war, tauchte ich ein ich in die Bilderwelt der „National Geographic“ Magazine, die ein Onkel aus Canada für die Familie abonniert hatte. Dies weckte in mir die Lust an der Welt der Bilder und des Reisens.

Dann, als Jugendliche, einverleibte ich mir sämtliche grossen Filmklassiker.

In den sechs Studien-Jahren an der Hochschule für Bildende Künste mit Schwergewicht „Intermedia“, entfernte ich mich zwar von der eigentlichen Essenz der Kunst, doch lernte ich den Kunst-Betrieb von innen kennen. Auch machte ich erste Erfahrungen mit der Digitalfotografie. Die entstandenen Bilder konnte ich in einigen Ausstellungen präsentieren.

Im Alter von 30 Jahren zog ich um nach Marseille, weil ich die Nähe zum Duft des Meeres, des Thymians und Rosmarins suchte. Im Süden Frankreichs habe ich angefangen, regelmässig zu fotografieren. Mit meiner Pentax und einem 28mm-Objektiv widmete ich mich ausschliesslich der Diapositiv-Fotografie.

Eines Tages fiel mir meine Kamera ins Meer. Es folgten mehrere Jahre der Leere, bis ich wieder einen Apparat finden konnte, der mir entsprach.

Auch wenn ich ab 2005 mit meiner ersten Nikon digitale Aufnahmen machte, sollten noch mehrere Jahre vergehen, bis ich den Abschied von der Diafilm-Fotografie vollständig überwunden hatte. Dann aber – ausgerüstet mit meiner Nikon D7000 – habe ich etwas wiedergefunden, das ich schon verloren geglaubt hatte.

Seit der Geburt meiner beiden Kinder entstammen meine Motive oft dem Familienleben. Ich versuche, die Spuren aus meinem Alltag einzufangen, immer ein wenig abseits, immer beobachtend.