Mamadou N’Gom – Ausstellung

Vom 23. März bis zum 24. April 2019 zeigen wir Werke – Öl auf Leinwand – des Künstlers Mamadou N’Gom.

Vernissage: Samstag 23. 03. 2019 von 15 -17h
Finissage: Mittwoch 24.04.2019 ab 17h

Mamadou N’Gom ist 1962 in Dakar, Senegal, geboren und in einer grossen Familie aufgewachsen.

Früh hat er seine Freude am Zeichnen und sein gestalterisches Talent entdeckt. Schon bald gelang es ihm Gegenstände und Szenarien naturgetreu aufs Papier zu bringen. Wann immer er ein Blatt vor sich und einen Stift zur Hand hatte malte er – auch im Unterricht, was ihm immer wieder Ärger mit seinen Lehrern eintrug. Er blieb dennoch seiner Leidenschaft treu. Insbesondere in seiner Freizeit versuchte er sich mit verschiedenen Techniken unter anderem mit Sandbildern.

Mit 29 Jahren verliess er seine Heimat, um sich nach einem Unfall einer grossen Operation und Reha in Deutschland zu unterziehen. Von da an reiste er durch mehrere Stationen in Skandinavien nach Frankreich und in die Schweiz, wo er heiratete.

In der Schweiz, 1994, versuchte er sich das erste Mal mit Ölfarben und war von den vielfältigen Möglichkeiten dieser langsam trocknenden Farben begeistert. Er verfeinerte seine Technik zuerst mit naturalistischen Gemälden und auch afrikanisch geprägten Gestalten, Fetischen und Masken mit vielen Details. In dieser Zeit fand er seine eigene Technik geprägt von Farbenspiel in Wellenlinien. Seine Gemälde malt er intuitiv und beschränkt sich gerne auch auf ein ausdrucksstarkes schnörkelloses Minimum.